Glossar

Ablöschen

Unter Ablöschen versteht man das hinzugießen einer Flüssigkeit (Wasser, Brühe oder ähnliches) zum Bratgut. Hierbei ist zu beachten, dass die Flüssigkeit nicht direkt auf das Bratgut gegossen wird.

Während des Gießens sollte etwas gerührt werden um am Boden abgesetztes zu lösen.

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Antihaftbeschichtung

Antihaftbeschichtungen bestehen aus besonders hitzebeständigen Stoffen wie zum Beispiel Polietraflouräthylen oder verwandten Stoffen, die durch das Bundesgesundheitsamt geprüft und für gut befunden wurden.

Die elastische Beschichtung kann sich mit der Pfanne bei Temperaturschwankungen verändern, so dass Sie erhitzt und auch kalt ausgewaschen werden kann. Man sollte jedoch verhindern, dass die Pfanne überhitzt.

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Arbeitsplatte

Eine durchgehende, im Normalfall etwa vier Zentimeter dicke Platte aus unterschiedlichsten Materialien, die als Arbeitsfläche dient und gleichzeitig Geräte und Unterschränke abdeckt.
Da die Arbeitsplatte der am meisten beanspruchte Teil der Küche ist muss sie aus besonders robusten Materialien bestehen und sollten ebenso pflegeleicht und dekorativ sein.

Verschiedene Materialien erfüllen diese Anforderungen: Kunststoff, Verbundwerkstoffe, Granit- und Natursteinarbeitsplatten, Fliesen, Keramik, Edelstahl, Natursteine und Massivholz.

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Barrierefreiheit

Nennt man die Vermeidung von Barrieren und Hindernissen, vor allem bei der Gestaltung und Ausführung von Zugängen (Treppen, Gänge, Aufzugsanlagen) und Bewegungsflächen im Raum (Vermeidung von Türschwellen und Türanschlagschienen im Fußboden, Breiten und Anschlägen von Türen). Planungsgrundlagen für das barrierefreie Bauen sind die DIN-Normen  DIN 18.024 und DIN 18.025. Ziel ist es, bei der Errichtung von Küchen und Wohnungen, Menschen mit Behinderungen und betagten Menschen ein unterstützendes und körpergerechtes Lebensumfeld zu ermöglichen. Entscheidend für die Barrierefreiheit ist das Auseinandersetzen mit der Thematik bereits während der Planungsphase, um etwaige Hindernisse und Barrieren bei der späteren Ausführung zu vermeiden.

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Beratung

Bei der Einrichtung der Wohnung, speziell bei den Funktionsräumen wie Küche und Bad ist die fachgerechte Beratung sehr wichtig, da man nur durch kompetente Beratung eine optimale Planung und Gestaltung bekommt, Gesundheit und - langfristig - auch seinen Geldbeutel schont. Natürlich muss man sich im klaren sein, dass fachliche Beratung nur durch fachlich kompetentes Personal erfolgen kann.

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Bräter

Diese Schmortöpfe gibt es in allen Formen und Größen. Der ideale Bräter hat Griffe und keine Stiele und sieht so gut aus, dass man ihn direkt vom Herd auf den Tisch bringen kann. Bräter für den Backofen brauchen rundum mindestens fünf Zentimeter Platz, damit die Luft zirkulieren kann.

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CE-Zeichen

Die CE-Kennzeichnung ist im ganzen Europäischen Wirtschaftsraum gesetzlich vorgeschrieben. Seit Januar 1996 müssen elektrotechnische Produkte das CE-Zeichen auf der Verpackung und dem Typenschild tragen. Das Zeichen kann sich jede Firma selbst erteilen, wenn die Niederspannungsrichtlinien eingehalten wurden, die Produkte elektromagnetisch verträglich sind (EMVG-Bedingungen), den Geräten eine Gebrauchsanweisung beiliegt und eine Stückliste der Bauteile zur Verfügung gestellt werden kann. Das Gewerbeaufsichtsamt fungiert als Kontrollorgan. Diese Kennzeichnung darf nicht mit den Prüfzeichen von Prüf- und Zertifizierungsinstituten verwechselt werden.

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Ceran®

Eingetragen Marke für Kochflächen von Schott-Glas. Siehe Glaskeramikkochfeld

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Dämpfen

Speisen werden in heissem Dampf erwärmt. Diese schonende Art der Zubereitung eignet sich unter anderem für Gemüse und zartes Fleisch.

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DIN-Normen

Richtlinien, die auf der Grundlage von Forschungsergebnissen, Erfahrungswerten und Vereinbarungen unter der Mitarbeit von Industrie, Handel, Verbraucherverbänden und Behörden entstehen. Das Deutsche Institut für Normung e.V. ist für das deutsche Normenwerk zuständig. Für Küchenmöbel und -geräte sind die DIN-Normen 18022, 68901, 66354, 68930 und 68881 von Bedeutung. Sie haben zwar keinen verpflichtenden Charakter, dennoch dienen sie Sachverständigen vor Gericht häufig als Orientierungshilfen. Die für ganz Europa geltenden EN-Normen. CEN-Normen lösen die nationalen DIN-Normen ab.

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Dünsten

Das Kochgut wird im eigenen Saft und in Fett ohne Bräunung gegart. Bei Bedarf kann auch Wasser hinzugegeben werden.

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Edelstahl

Edelstahl rostet nicht, und die Verbindung von Chrom und Nickel gewährleistet, dass dieses Material allen Erfordernissen des Küchenalltages gerecht wird und sich durch Langlebigkeit auszeichnet. Die gebräuchlichste Zusammensetzung besteht aus 72 Prozent Eisen, 18 Prozent Chrom und 10 Prozent Nickel und wird "Edelstahl 18/10" genannt. Neben dieser Zusammensetzung werden auch andere Legierungen angeboten, die auch rostfrei, jedoch nicht absolut säure- und korrosionsfest sind. "Edelstahl 18/10" ist hitzebeständig, porenfrei, unempfindlich gegen Laugen, elastisch und schlagfest. Bei diesen vielen guten Eigenschaften wundert es nicht, dass dieses Material für die meisten Einbauspülen, gelegentlich auch als Arbeitsplatte, häufiger für Dunstessen und immer öfter für hochwertiges Kochgeschirr verwendet wird. Bei Elektrogeräten werden auch Blenden aus Edelstahl zur Gestaltung verwendet.

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Eiche

Ein Baum des nördlichen Laubholzgürtels. Besonders Mitteleuropa und Nordamerika sind reich an Eichenbeständen. Die sehr artenreiche Spezies kommt in unseren Breiten hauptsächlich als Stiel- oder Sommereiche, als Trauben- oder Wintereiche vor. Aus Südeuropa kommt die Korkeiche und aus Nordamerika die Roteiche. Das Holz ist sehr gerbstoffreich und hat ein hohes spezifisches Gewicht. Bei längerer Lagerung im Wasser oder Moor verfärbt es sich dunkel, daher kommt die Bezeichnung Mooreiche. Der feine Aufbau der Jahresringe gibt der Holzoberfläche eine gleichmäßige Struktur. Die Farbtöne variieren von Beige bis Honiggelb, das Holz kann aber problemlos gebeizt und lackiert werden. Küchen aus Eiche wirken dauerhaft und vermitteln Ruhe, Geborgenheit und Sicherheit. Sie werden rustikal, gediegen und zeitlos im Landhausstil angeboten. Inneneinrichtungen oder Einzelmöbel sind in allen Stilepochen aus Eichenholz hergestellt worden, waren Ausdruck von Qualität und Gediegenheit und stilvollem Ambiente.

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Eloxieren

Bei diesem Verfahren erhält Aluminium in einem Schwefelsäurebad mittels Gleichstrom eine Oxidschicht, die vor Korrosion schützt und ein farbiges Gestaltungelement sein kann.

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Entfetten

Das Fett, welches sich beim Erkalten auf Flüssigkeiten absetzt, abschöpfen. [frz. degraissieren]

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ESG (Einscheiben-Sichheitsglas)

Besteht aus einer speziell wärmebehandelten Scheibe. Da sich die äußere Zone schneller abkühlt, als der innere Kern besitzt das Glas eine erhöhte Stoß- und Schlagfestigkeit sowie Unempfindlichkeit gegenüber Temperaturunterschieden. Bei Bruch zerfällt das Glas in viele kleine Bruchstücke, die keine scharfen Kanten haben.

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Farce

Eine speziell bereitete Masse zum Füllen von Geflügel, Fleisch und Gemüse. Das Füllen mit der Farce heißt demzufolge farcieren.

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Filetieren

Bei Fleisch und Fisch werden Knochen und Gräten entfernt, anschließend wird das Fleisch in längliche Scheiben geschnitten. Bei Obst wird die Schale entfernt, dann wird das Obst in einzelne Spalten geschnitten.

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Flambieren

Ein Gericht mit brennendem Alkohol übergießen und abbrennen, Alkohol mit weniger als 50 Vol. Prozent muss allerdings zuvor erhitzt werden.

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Gerinnen

Fett bildet bei der Zugabe von Flüssigkeit Flocken. Um ein solches Gerinnen zu vermeiden, sollte die entsprechende Flüssigkeit nur nach und nach sowie bei ständigem Umrühren hinzugegeben werden.

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Glaskeramikkochfeld

Mit der Arbeitsfläche in einer Ebene eingebaut ist das Glaskeramik-Kochfeld ein Einbaugerät mit ebener Kochfläche aus Glaskeramik. Die Ceran® Kochflächen Komponente selbst besteht aus einer vier Millimeter starken Glaskeramik. Das spezielle Material ist für die Infrarot-Wärmestrahlung durchlässig und die Oberfläche porenfrei glatt, von hoher chemischen Beständigkeit, hat eine extrem kleine Wärmeausdehnung und erfüllt alle Vorschriften zur mechanischen Stoß- und Schlagbelastung. Laut VDE-Test übersteht ein Kochfeld die Belastung durch einen 1,8 Kilogramm schweren Topf, der aus 15 Zentimeter Höhe zehnmal auf die heiße und kalte Platte fallen gelassen wird, schadlos. Ein dauerhaftes Dekor, unter dem die Beheizung installiert ist, kennzeichnet die einzelnen Kochzonen. Die Oberflächentemperaturen erreichen 560 (+/- 20) Grad Celsius. Eine Heissanzeige warnt vor Verbrennungen, zeigt die vorhanden Restwärme an und erlischt erst bei einer Oberflächentemperatur von etwa 60 Grad Celsius. Als Einbaugerät wird ein Glaskeramikkochfeld in die Arbeitsplatte eingelassen und mit einem Einbauschaltkasten verbunden.

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Granit- und Naturstein

Verleihen jeder Küche ein luxuriöses Erscheinungsbild. Im Gegensatz zu den Weichsteinen Marmor und Travertin ist Granit und Naturstein hitzebeständig und härter als Stahl. Granit- und Natursteinarbeitsplatten sind in vielen ruhigen Mustern und unterschiedlichen Farbausprägungen erhältlich. Alle Arbeitsflächen aus Granit- und Naturstein sind Unikate, die entsprechend teuer und aufwendig zu bearbeiten sind. Granit- und Natursteinarbeitsplatten sind besonders kratzfest und unempfindlich. Fett, Öl oder säurehaltige Flüssigkeiten (Orangensaft) müssen jedoch unverzüglich entfernt werden.

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Gusseisen

Speichert die Wärme gut und gibt sie gleichmäßig ab. Deshalb eignen sich Töpfe und Pfannen aus diesem Material besonders gut zum Braten und Schmoren. Gusseisen ist recht schwer und kann bei harten Schlägen leicht springen. Da es leicht rostet, wird es mit einer Schutzschicht überzogen oder teilweise emailliert angeboten. Töpfe aus Gusseisen können bei der Induktion verwendet werden.

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Halogenbeheizung

Bei Halogenheizkörpern erfolgt die Beheizung der Kochfläche mittels Infrarotquarzrohrstrahlern. In einem von Wolframdraht durchzogenem und mit einem Gasgemisch (Brom, Jodid) gefülltem Glaszylinder werden Wärmestrahlen mit einer hohen Frequenz und kleineren Wellenlängen erzeugt. Die gesamte Wärme wird von speziellen Reflektoren durch das Glaskeramikkochfeld geleitet. Halogenstrahler arbeiten mit Temperaturen von etwa 2100 Grad Celsius und erzeugen neben der Wärmestrahlung ein intensives weißes Licht. Verschiedene Schaltpositionen ermöglichen Kombinationen von Serien- und Parallelschaltungen der Strahler, die eine unmittelbare Regulierung jeder Heizzone ermöglichen. Angeboten wird von den Herstellern auch eine Kombination von Halogenstrahlern und Strahlungsbeheizung.

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Hausanschluss

Anschluss der Installationen von Elektrizität, Wasser, Abwasser, Gas, Fernheizung, Telefon und Kabel eines Gebäudes an die Ver- und Entsorgungsleitungen des öffentlichen Netzes.

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Holz

Ob als Massivholz oder als Holzwerkstoffe, es ist das wichtigste Material für die Küchenmöbelherstellung. Massivholz, als einer der ältesten Werkstoffe im Möbelbau ist noch immer einer der attraktivsten, weil er Wärme, Natürlichkeit und Annehmlichkeit besitzt. Holz ist ein natürliches Fasergewebe, dessen wichtigste Bestandteile Zellulose und Lignin sind. Die Zellulose verleiht der Holzfaser die Quellfähigkeit und Biegsamkeit und das Lignin gibt dem Holz die Härte und Festigkeit. Generell werden Hölzer nach Hartholz und Weichholz unterschieden. Weltweit gibt es rund 40.000 Holzarten. Allein in der Bundesrepublik bedeckt der Wald ca. 25 Prozent des Bodens und hat einen Anteil von ca. zehn Prozent am Volksvermögen. In der Küchenmöbelproduktion finden folgenden Hölzer, Holzwerkstoffe, als Furniere oder massiv Verwendung: Ahorn, Birke, Buche, Eiche, Erle, Esche, Fichte, Kiefer, Kirschbaum, Nußbaum, Pinie.

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Induktion

Das Kochen auf Glaskeramik ohne Beheizung der Kochzonen, durch induktive Erwärmung wird seit 1987 angeboten. Dabei wird die Wärme direkt im Topf- oder Pfannenboden erzeugt. Flache, unter der Kochzone angeordnete Induktionsspulen werden mit hochfrequenten Wechselströmen gespeist. Sie erzeugen magnetische Wechselfelder. Nur in magnetisch leitendem Kochgeschirr (z.B. Stahlemail oder Gusseisen) erzeugen sie Wirbelströme und damit Wärme. Die Glaskeramik wird dabei nur indirekt vom Topfboden erwärmt. Da die Wärme im Topfboden entsteht, kann dessen Durchmesser auch kleiner sein als der einer Kochzone. Da der Betrieb der Induktionsspule eine Frequenz von mehr als 20 Kilohertz erfordert, ist ein Umrichter notwendig, der die Netzfrequenz von 50 Hertz auf Hochfrequenz umsetzt. Dieser Umrichter und andere notwendige Bauteile sind in einem separaten Modul im Sockelbereich untergebracht, das belüftet werden muss. Die Energieumwandlung direkt im Kochgeschirr führt zu kürzeren Ankochzeiten. Das System reagiert — ähnlich wie Gasbrenner - sehr schnell auf Leistungszufuhr, jedoch mit erheblich größerer Energieausnutzung und Effizienz. Die erstaunlich große Anwendungsbreite von 50 bis 2800 Watt je Kochstelle ermöglicht ein sehr fein abgestuftes Kochen. Ein Temperaturfühler unterbricht bei einer bestimmten Grenztemperatur die Leistungszufuhr. Dadurch wird eine Überhitzung des Topfbodens verhindert. Wenn kein Topf aufgesetzt ist, erfolgt auch keine Leistungsaufnahme, die Kochzone wird automatisch abgeschaltet. Mehr Sicherheit für den Benutzer bedeuten auch die im Vergleich zu herkömmlichen Beheizungen sehr viel geringeren Kochfeldtemperaturen.

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Kalk

Er lagert sich beim Gebrauch von hartem Wasser ab. Das im Leitungswasser gelöste Kalzium fällt bei einer Temperatur ab 50 Grad aus und setzt sich als Kalk auf die Heizstäbe der Geschirrspülmaschine und der Waschmaschine ab. Diese Heizstäbe wirken wärmeisolierend und erhöhen dadurch den Stromverbrauch. Im Trinkwasser kommt Kalk je nach Wohngegend mehr oder weniger stark vor. Informationen über die lokale Wasserhärte sind beim Wasserwerk zu erhalten. Kalk lagert sich auch in Wasserleitungen von Kaffeemaschinen, an Ausgüssen und Abflüssen ab und muss dort regelmäßig entfernt werden.

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Kandieren

Eine Speise wird mit Zucker bestreut und durchzogen.

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Kork

Die Rinde der Korkeiche, ist ein reines Naturprodukt. Inzwischen gibt es in vielen Geschäften Sammelstellen für Korken. Alte Korken von Weinflaschen können beispielsweise zu Wärmedämm-Materialien aufbereitet werden.

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Lasur

Durch eine Lasur wird eine größtmögliche Transparenz bei geringer Farbtonveränderung des Holzes durch Auftragen von Grundierung oder Klarlack erreicht. Lasuren weisen ähnliche Oberflächeneigenschaften auf wie Lacke, enthalten aber kaum Pigmente, wodurch die Oberflächenstruktur unter der Beschichtung sichtbar bleibt.

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Laugen

Darunter versteht man das Beizen des Holzes auf chemischer Basis. Voraussetzung für die Anwendung dieses Verfahrens ist das Vorhandensein von Gerbsäure, wie sie nur das Eichenholz aufweist.

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LED

LED Leuchtmittel sind die ideale Lösung für jede Küche. Sie sind sehr hell und brauchen dennoch wenig Strom. Doch das sind noch nicht alle Vorteile von LED-Leuchten.
Weiterhin interessant ist, dass LED ...

  • keine Verzögerung beim Einschalten hat
  • keinerlei giftige Stoffe in den Leuchten
  • einfach zu entsorgen
  • sehr wenig Hitzeentwicklung

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Linoleum

Fußbodenbelag, der aus den Naturprodukten Leinöl, natürlichen Harzen und Holzmehl sowie Farbpigmenten hergestellt wird. Linoleum ist elastisch, abriebfest, antistatisch und eignet sich auch für Räume mit Fußbodenheizungen. Da es zudem ein recht strapazierfähiger Belag ist, findet er besonders in Fluren, Küchen und Bädern Verwendung. Bei richtiger Pflege ist Linoleum ein sehr langlebiger Belag. Am besten ist eine regelmäßige Behandlung mit Schmierseife, damit seine guten Eigenschaften lange erhalten bleiben.

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Marinieren

Fleisch in eine Würzflüssigkeit einlegen. Im Gegensatz zur Beize wird die Marinade beim Braten mit verwendet.

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Marmor

Naturstein, der in den unterschiedlichsten Farben vorkommt. Seine hellen und dunklen Maserungen gleichen Adern. Er enthält oft Versteinerungen. Marmor entstand einst im Schoß der Erde unter großem Druck und hohen Temperaturen aus Kalk. Er wanderte durch Gesteinsverschiebungen teilweise an die Erdoberfläche und wird dort heute durch Sprengung abgebaut. In Platten gesägt, ist der Marmor schleif- und polierbar. Arbeitsplatten aus Marmor müssen mit einem Schutzlack versehen sein. Gebrauchstypische Kratz- und Schleifspuren (Marmorpatina) sind trotzdem im Küchenalltag nicht zu vermeiden.

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Mineral

Minerale sind natürlich vorkommende Festkörper mit einer definierten chemischen Zusammensetzung und einer bestimmten physikalischen Kristallstruktur. Heutzutage sind rund 4600 Minerale bekannt (Stand: 2008) Minerale bilden sich meist durch Kristallisation. Fast alle Gesteine der Erde und anderer Himmelskörper sind aus Mineralen aufgebaut.

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Mülltrennung

Bei der Arbeit in der Küche sind Abfälle nicht zu vermeiden. Essensreste oder Überbleibsel beim Zubereiten von Lebensmitteln fallen ebenso an wie geleerte Verpackungen. Um das umweltgerechte Entsorgen der Küchenabfälle zu erleichtern, bieten verschiedene Hersteller Mülltrennsysteme an. Diese können bereits beim Kauf einer neuen Küche mit eingeplant werden oder später unkompliziert nachgerüstet werden.

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Naturstein

Gesteinsarten, die in der Natur vorkommen, abgebaut und ohne Aufarbeitung und ohne Brennprozesse verarbeitet werden. Platten und Steine werden naturbelassen, geschliffen oder poliert. Ungleichmäßige Farbgebung und Maserung, gegebenenfalls auch Einschlüsse, charakterisieren die Natursteinplatten. Zu den Natursteinen, die in der Küche als Arbeitsplatten verwendet werden, zählen: Granit, Marmor, Schiefer und Travertin. Als Werkstoff für Spülen werden häufig naturnahe, granitähnliche Verbundwerkstoffe eingesetzt. Erstarrungsgesteine wie Granit und Basalt gelten als die härtesten und beständigsten natürlichen Natursteine.

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Nutzinhalt

Der für die Lagerung von Lebensmitteln nutzbare Innenraum von Kühl- und Gefriergeräten. Er wird in Litern angegeben und wird ermittelt aus Bruttoinhalt abzüglich Raumbedarf für die Innenausstattung.

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Ober- und Unterhitze

Die Beheizung eines Backofens mit Ober- und Unterhitze erfolgt durch Heizwiderstände, die unter dem Backofenboden und innerhalb des Backofens an der Decke angeordnet sind. Die elektrische Leistung wird über einen Temperaturwähler mit Bereichen zwischen 30 bis 275 Grad eingeschaltet. Eine rote Anzeigenlampe auf der Bedienungsblende leuchtet auf, wenn der Backofen aufheizt und verlischt, wenn die gewählte Temparatur erreicht ist. Da die Wärmeübertagung durch Strahlung erfolgt, kann bei Backöfen mit Ober- und Unterhitze nur eine Ebene beschickt werden.

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Ozon

Die starke einfallende Sonnenstrahlung wird von der Ozonschicht absorbiert und so von der Erdkruste ferngehalten. Seit den 70er Jahren wird eine Abnahme dieser Ozonschicht registriert. Die vermehrte Strahlung kann bei Menschen zu Hautkrebs führen und stört zudem das Pflanzenwachstum. Ein anderes Phänomen ist die erhöhte Ozonbildung in Bodennähe. Sie kommt zustande, wenn hohe Konzentrationen an Stickoxiden und Kohlenwasserstoffen mit starken Sonneneinstrahlungen zusammentreffen. Da Ozon ein Atemgift ist, kann es Atemwegserkrankungen verursachen. Ozon kommt auch als Ursache für Waldschäden in Betracht.

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PEFC-Zertifizierung

PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes) bedeutet das alle Holzteile einer Küche aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern und kontrollierten Quellen kommen. So wird der weiterbestand  der Wälder auf der ganzen Welt gesichert.

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PVC

Kurzform von Polyvinylchlorid - einer chemischen Verbindung aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Chlor. Vor allem der hohe Chloranteil (57 Prozent bei reinem PVC) führt zu Problemen sowohl bei der Produktion als auch bei der Entsorgung. Bei seiner Verbrennung werden große Mengen Salzsäuregas frei, die mit Wasser vermischt als Salzsäure aufwendig entsorgt werden müssen. Zudem besteht begründeter Verdacht, dass bei der Verbrennung gefährliche Dioxine und Furane entstehen. Bei vielen Experten sowie bei den Umwelt- und Verbraucherverbänden gilt PVC daher als besonders schädlicher Kunststoff.

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Quarz

Quarz ist ein Mineral mit der chemischen Zusammensetzung SiO2, das am zweit häufigsten auf der Erde vorkommt. Desweitern gehört Quarz zu den härtesten bekannten Mineralien.

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Raclette

Elektrisches Küchengerät. In geselliger Runde lassen sich darin in mehreren kleinen Pfännchen Fleisch-, Fisch- oder Gemüseportionen garen.

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Raumklima

Als angenehme klimatische Bedingungen gelten Temperaturen um 20 Grad Celsius und eine relative Luftfeuchte zwischen 45 und 65 Prozent. Bei niedrigen Luftfeuchten ist mit einer erhöhten Staubbelastung zu rechnen. Höhere Luftfeuchte in Räumen kann zu Schimmelbildung führen.

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Restesieb

Herausnehmbares Sieb in einer Geschirrspülmaschine zum Abgießen und Sammeln von Abfällen oder je nach Gestaltung und Größe in einer Spüle zum Sammeln und Abbrausen von schmutzigem Besteck.

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Rutschstopp

Alles was der Küchennutzer in Auszügen, auf Tablaren unterbringt, hat nur auf einer rutschfesten Oberfläche festen Halt. Selbst beim schnellen Ein- und Ausfahren von Auszügen oder beim schwungvollen Drehen eines Eckkarussells. Und wo nichts mehr rutscht, da hinterlassen Töpfe und Pfannen auch keine Spuren.

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Saftrille

Eine Saftrille oder ein Schwallrand verhindern das Heruntertropfen von Flüssigkeiten von der Arbeitsplatte auf den Boden oder auf Schränke. Um die Flüssigkeiten auf der Arbeitsfläche zu halten, ist bei der Saftrille kurz vor dem Rand eine Vertiefung in die Platte eingearbeitet.

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Schichtholz

Stärkeres Sperrholz, das besonders in der Stuhl- und Sessel-Herstellung zum Einsatz kommt. Schichtholz lässt sich gut verformen.

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Stauraum

Notwendig für die Unterbringung all dessen, was in eine Küche tatsächlich hineingehört. Geschickte Ausnutzung des zur Verfügung stehenden Platzangebotes in den Schränken kann bis zu 55 Prozent mehr Platz schaffen. Experten empfehlen deshalb die Stauraumplanung vor der Entscheidung für die neue Einbauküche. Als praktische Arbeitshilfe dafür hat sich der vom Beschlagspezialisten Blum entwickelte Stauraumplaner bewährt. Über einen Link über www.kuecheninfo.net ist er via Internet kostenlos zu nutzen.

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Stromschiensysteme

Werden über das stromsparende Niedervoltsystem betrieben und mit verschiebbaren Miniflutern bestückt. Mit ihnen gelangt blendfreies Licht genau dorthin, wo es gebraucht wird. Für die Reduzierung der üblichen Spannung von 220 Volt auf die für die Kleinstleuchten gebräuchliche Spannung von 10 bis 20 Volt sorgen Transformatoren.

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Topferkennung

Bei Kochfeldern, die mit einem elektronischen Topferkennungssystem ausgestattet sind, erkennen Sensoren, ob ein Topf auf der Kochzone steht. Das vereinfacht die Bedienung, optimiert den Energieeinsatz und sorgt für mehr Sicherheit, da die Kochzone erst nach Aufsetzen des Topfes beheizt wird. Zusätzlich zur elektronischen Topferkennung wird die Heizfläche automatisch an die Größe des aufgesetzten Geschirrs angepasst (Auto-Focus-System). Sobald das Kochgeschirr von der Kochzone genommen wird, schaltet die Beheizung automatisch ab.

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Topfscharniere

Das normale Topfscharnier hat vier Gelenke und gestattet je nach Ausführung und Beanspruchung einen Öffnungswinkel der Türen zwischen 110 und 130 Grad. Die Töpfe der Scharniere werden an der Innenseite der Küchenmöbeltüren befestigt und haben einen Durchmesser von 35 Millimeter. Der Befestigungsarm wird am Schrank mittels Montageplatten befestigt. In der Verbindung befindet sich die Verstellmöglichkeiten in Tiefe, Breite und Höhe.

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Universal-Backofen

Bieten unterschiedliche Heizarten – Ober-/Unterhitze, Heißluft, Umluft-Grill-System und Grill für ein breites Anwendungsspektrum.

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Unterheben

Eischnee wird mit einem Kochlöffel unter eine Teigmasse gehoben bis letzten Endes keine Schneeflöckchen mehr zu sehen sind.

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Verbundelemente

Die flachen Verbundelemente mit Leuchtstoffröhren werden durch Kabel und Steckverbindungen in Serie geschaltet und mit zusätzlichen Stromabnehmern ( Steckdosen) kombiniert, an den Unterböden verschraubt und hinter Lichtblenden verborgen.

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Waffeleisen

Küchengerät mit unterschiedlich tiefe und strukturierte Metallplatten, ursprünglich aus Gusseisen, heute oft auch aus beschichtetem Aluminium. Das Waffeleisen wurde früher im Ofen, heute elektrisch beheizt (Waffelautomat), Der zähflüssige Waffelteig (in der Regel ein Hefeteig) wird in das Waffeleisen eingefüllt und in einer bis vier Minuten hell- bis dunkelbraun gebacken.

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Wasserlacke

Mit Wasser verdünnbare Lacke, die mit wenig Lösungsmittel versetzt sind. Sie rauhen die Holzoberfläche auf und verändern sie im Farbton. Die damit behandelnden Oberflächen sind widerstandsfähig und lichtbeständig.

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Zonenplanung

Die Küchenplanung nach Dynamic Space sieht die Einteilung der Küche in fünf Zonen vor: Bevorraten, Aufbewahren, Spülen, Vorbereiten und Kochen/Backen. Bevorraten: In dieser Zone erfolgt die Unterbringung von typischen Verbrauchsgütern wie Konserven, Reis und Nudeln, aber auch gekühlte Lebensmittel. Aufbewahren: In dieser Zone sollten Gebrauchsgüter wie Geschirr, Gläser und Besteck aufbewahrt werden. Spüle: Neben Spüle und Geschirrspüler gehören in diese Zone Abfallsammler sowie Putzmittel und Reinigungshelfer. Vorbereiten: In dieser Zone werden Arbeitsbesteck und Küchenmaschine, aber auch Gewürze und vieles mehr in unmittelbarer Nähe der Arbeitsfläche untergebracht. Kochen/Backen: Neben Kochfeld, Backofen und Dampfgarer gehören auch die Mikrowelle sowie Töpfe, Kochbesteck und Backbleche in diese Zone.

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